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  • Denkmalimmobilie Berlin
    Denkmalimmobilie Berlin
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    detaillierte Informationen >>
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    Daten
    Wohneinheiten: 24
    Sanierungsanteil: 68%
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    Wohnflächen: 47m² - 98m²
    Kaufpreise: Detail folgt
  • Denkmalimmobilie Dresden
    Denkmalimmobilie Dresden
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    Daten
    Wohneinheiten: 33
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    Fertigstellung: 2018/19
    Wohnflächen: 50m² - 110m²
    Kaufpreise: Detail folgt
 
 

Aktuelles

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Immobilienmarkt auf dem Höhepunkt - Wohneigentum gefragter als Mietwohnungen

Denkmalimmobilien Lofts
Denkmalimmobilien Lofts

Der Immobilienmarkt unterscheidet sich von anderen Märkten dadurch, dass seine Phasen länger dauern. Experten beurteilen die Entwicklung aufgrund verschiedener Daten und Indizes. Dazu gehören unter anderem die Zinsen. Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, machte jüngst deutlich, dass zukünftig mit höheren Schwankungen am Anleihemarkt zu rechnen ist.

Steigende Zinsen und eine höhere Inflationsrate im Euroraum wirken sich sofort aus. So berichtete die Immobilien Zeitung bereits: Die Preise am Wohnungsmarkt seien „wie einbetoniert“. Laut EPX-Index stagnieren die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser derzeit mit einem minimalen Plus von 0,04 Prozent, Eigentumswohnungen verlieren zum Vormonat 0,13 Prozent. Lediglich der Anstieg bei den Neubau-Häusern um 0,95 Prozent sorgt noch dafür, dass der Gesamtindex zulegte.

Im Vergleich zum Mai des Vorjahres sind alle Indizes aufgrund des Wachstums der vergangenen Monate dennoch weiterhin um rund fünf Prozent gestiegen. Der Deutsche Immobilienfinanzierungs-index (DIFI) weist in dieselbe Richtung. Im zweiten Quartal 2015 steht er bei 29,7 Punkten, das sind 9,4 Punkte weniger als im Rekord-Vorquartal. Der Konjunkturoptimismus trübt sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts ebenfalls etwas ein. Diese Zahlen weisen auf Veränderungen hin. Immobilieneigentümer und -interessenten sollten jetzt vor allem die eigenen Möglichkeiten realistisch bewerten und sich nicht von vermeintlich letzten Chancen auf höchsten Gewinn selbst unter Druck setzen.

Boom: Baufertigstellungszahlen auf hohem Niveau

Die Zahlen bei den Baufertigstellungen sehen gut aus. Im Jahr 2014 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt 245.300 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 14,2 Prozent mehr als 2013. Die höchsten Zuwächse gab es bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 28 Prozent (101.021 Wohnungen). Am stärksten wuchs das Teilsegment der Eigentumswohnungen.

Ihr Anteil an den insgesamt 101.021 fertiggestellten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (Gebäude mit drei und mehr Wohnungen) liegt bei über 55 Prozent. Insgesamt wurden 55.954 neue Eigentumswohnungen errichtet, so viele wie seit 2001 nicht mehr. Diese Entwicklung war anhand der positiven Entwicklung bei den Baugenehmigungen der vergangenen Jahre bereits absehbar. Die Fertigstellungen hinken den Zahlen der Baugenehmigungen immer zwei bis drei Jahre hinterher. Dabei ist auch zu bedenken, dass nicht aus jeder Baugenehmigung auch tatsächlich eine neue Wohnung wird. Daher stimmt der bereits sichtbare Abschwung bei den Baugenehmigungen ein wenig bedenklich. Denn das Defizit des vergangenen Jahrzehnts ist noch lange nicht ausgeglichen.

Es wäre schade, wenn die Boomphase im Neubau vorbei ist, bevor sie richtig begonnen hat, denn nur eine ausreichende Neubautätigkeit sorgt langfristig für ein ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage und damit für bezahlbaren Wohnraum. Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbands IVD, führt den Abschwung auf die politischen Regulierungen durch die Mietpreisbremse zurück, die Investoren und Projektentwickler abschrecken.

Trend: Wohneigentum gefragter als Mietwohnungen

Die Wohnungsmarktprognose 2030 des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat ergeben, dass Eigentumswohnungen in den kommenden 15 Jahren noch stärker gefragt sein werden als bisher. Das Institut rechnet mit einem Nachfragezuwachs bei der Wohnfläche von 16,2 Prozent bis 2030 bzw. mit einem jährlichen Flächenzuwachs von 1,5 Prozent.

Selbstgenutzte Eigentumswohnungen sind damit die attraktivste Eigentumsform und bringen weiterhin Dynamik in die Wohnungswirtschaft. Der Bedarf an Mietwohnraum wird im gleichen Zeitraum dagegen um 4,9 Prozent abnehmen. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) appelliert an Politik und Wirtschaft, ihr Augenmerk künftig stärker auf das Wohneigentum auszurichten.

Die Entwicklung dieses Sektors wird nach Angaben des BBSR dazu beitragen, die Eigentumsquote bis 2030 um vier Prozentpunkte auf 50 Prozent zu erhöhen. Die Eigentumsquote in Deutschland ist vergleichsweise niedrig. Die durchschnittliche Eigentumsquote in Europa liegt bei 71 Prozent, nur die Schweiz hat eine noch niedrigere Eigentumsquote als Deutschland. Niedrige Bau- und Erwerbskosten sowie hohe Baufertigungszahlen im Wohnungsbau können diese positive Tendenz unterstützen. Selbstgenutztes Wohneigentum trägt wesentlich zur Entlastung der Mietmärkte bei und ist zugleich ein wichtiger Baustein in der Absicherung und Altersvorsorge von Millionen Bürgern.